FAQ

Ort, Zeit & Honorar

Ort: Mein Beratungsraum befindet sich in der Max-Brauer-Allee 54, gegenüber vom Bahnhof Altona. Bei Gruppen ab 6 Personen Ort nach Absprache.

Zeit: Dauer der Sitzungen im Bereich Einzelberatung, Paarberatung und Coaching: in der Regel zwischen 60 und 120 Minuten nach vorheriger Absprache.

Supervision von Gruppen und Teams: mindestens 90 Minuten, vorherige Absprache nach Anliegen und Auftrag.

Zum Einstieg sowie bei bestimmten Schritten im Beratungsprozess bei Paaren sind Sitzungen von 90 Minuten Dauer sinnvoll.

Honorar: Für Einzelberatung, Coaching und Supervision nach Vereinbarung.

Paarberatung: 85 Euro á 60 Minuten.

Meine Beratungsangebote sind keine psychotherapeutische Heilbehandlung. Ich bin nicht in das kassenärztliche Versorgungssystem eingebunden.

"Was ist das Besondere am systemischen Ansatz?"

Ich möchte hier einige für mich bedeutsame Aspekte nennen:

Grundlegende Fragen für beraterisches und auch systemisches Arbeiten sind: Was wirkt? Was kann effektiv dabei behilflich sein, dass Veränderung bei Menschen stattfinden kann – so dass Sicht- und Handlungsweisen verändert und Probleme gelöst werden können?

Die Grundhaltung der systemischen Arbeit unterstellt, dass Menschen als freie Wesen selbst entscheiden, was sie wollen oder was für sie gut und richtig ist. Jeder Mensch ist Experte für sein eigenes Leben, Denken und Tun, er behält die Verantwortung für das, was er tut, auch wenn er sich Unterstützung von außen sucht. Nach dem systemischen Menschenbild sind Menschen vollständig und tragen unzählige der notwendigen Ressourcen zur Bewältigung ihrer Schwierigkeiten in sich. Mangelhaft sind lediglich die zur Auswahl stehenden Perspektiven und Handlungsoptionen.

Meine Verantwortung und Aufgabe liegt in der Unterstützung bei der Erweiterung von Perspektien und Handlungsspielräumen.

"Das Problem wird kaum besprochen, es geht gleich um die Lösung. Ist das nicht zu schnell?"

Jain. Es kommt auf Sie und auf Ihre Fragestellung an.

Ein lösungsfokussierter Ansatz systemischer Beratung ist, dass Lösung und Problem nicht miteinander verbunden sein müssen. Ein Lebensproblem ist keine Mathematikaufgabe. "Man kann Probleme nicht mit dem gleichen Denkansatz lösen, der sie geschaffen hat", stellte einst Albert Einstein fest. Es kann hilfreich sein, die Gedanken zu befreien vom Grübeln über Probleme, und sie auf andere Bahnen zu lenken. Häufig wurde lange über ein Problem nachgedacht und geredet, ohne dass sich viel verändert hätte. Den Scheinwerfer vom Problem weg, hin zu den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen und zur möglichen Lösung umzuschwenken heißt, aus einer Gedankenspirale auszusteigen, um auf andere Ideen und Verhaltensweisen zu kommen als diejenigen, die bislang in Sackgassen geführt haben.

Viele Beratungsansätze betonen die Notwendigkeit, das Geschehene in die Tiefe gehend zu betrachten, um verstehen und anerkennen zu können, was zu den aktuellen Schwierigkeiten geführt hat. Auch in Ihrer Geschichte werden wir Stärken und Fähigkeiten finden, die zu nächsten Schritten führen können.

Ich arbeite integrativ und nutze aus unterschiedlichen systemischen Schulen, was zu Ihrem Anliegen passt und was hilft: Vom Fokus auf die Lösung bis zur (Re-) Konstruktion der Problem-Geschichte.

Literatur

Literatur, die mir gut gefallen hat -eine subjektive Auswahl.

Beruflicher Kontext Non-Profit / sozialer Sektor

  • Ressourcenorientierte Teamarbeit, Johannes Herwig-Lempp, 2004
  • Das Spiel der Ideen. Reflektierendes Team und systemische Praxis, Jürgen Hargens / Arist von Schlippe (Hrsg.), 2002
  • Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder loszuwerden? Beratung und Therapie mit unmotivierten Klienten und in Zwangskontexten, Marie-Luise Conen, Gianfranco Cecchin, 2009

Praktisches / Selbsthilfe

  • Bitte nicht helfen! Es ist auch so schon schwer genug.
    (K)ein Selbsthilfebuch. Jürgen Hargens, 2000
  • Guter Sex trotz Liebe, Ulrich Clement, 2006 

Unterhaltsam

  • Anleitung zum Unglücklichsein, Paul Watzlawick, 1983
  • Die erfundene Wirklichkeit, Paul Watzlawick (Hrsg.), 1985
  • Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben, Ben Furman, 2008
  • Irre! Wir behandeln die Falschen, Manfred Lütz, 2009

Paare Beziehung Kontakt Identität Sexualität

  • Das neue DER DIE DAS, Gunter Schmidt, 2005
  • Warum ich fühle, was du fühlst, Joachim Bauer, 2008
  • Grenzverwischungen, Jutta Hartmann (Hrsg.), 2004
  • Schwule, Lesben, Bisexuelle. Lebensweisen. Vorurteile. Einsichten, Udo Rauchfleisch, 2001
  • Spielregeln der Liebe, Christine Schmid-Fahrner, 1997
  • Paare – Leidenschaft und Langeweile, Rosemarie Welter-Enderlin, 2009

Weitere besondere Themen

  • Transgenerationale Weitergabe kriegsbelasteter Kindheiten, Radebold et al., 2008
  • Die vergessene Generation, Sabine Bode, 2009
  • Kriegsenkel, Sabine Bode, 2009
  • Seelische Trümmer, Bettina Alberti, 2011
  • Trauma und die Folgen, Michaela Huber, 2007
  • Warum konnten wir dich nicht halten?, Diodà / Gomez, 2006